Ergotherapie Ingo Wolken Logo

Willkommen in der Praxis für Ergotherapie -
Ingo Wolken in Wuppertal 

Das Team der Praxis für Ergotherapie - Ingo Wolken bietet Ihnen ein umfangreiches Angebot wissenschaftlich fundierter, zielgerichteter und individueller Behandlungen für Ihre Gesundheit und Ihre Lebensqualität.  Ergotherapie fördert die Handlungsfähigkeit in jedem Alter und stärkt die  Selbstständigkeit im Alltag. 

Unser Team hat sich die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen zur Aufgabe gemacht, weist aber auch langjährige Erfahrung in der Behandlung aller Erkrankungen aus den anderen medizinischen Fachbereichen Neurologie, Orthopädie und Pädiatrie auf.

Therapien

Ergotherapie

Was ist Ergotherapie?

Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. 

Ziel ist es, sie bei der Durchführung bedeutungsvoller Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken. Hierbei dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen.

Wer wird ergotherapeutisch behandelt?

Menschen jeden Alters mit Erkrankungen und Störungen aus den folgenden medizinischen Fachbereichen:

  • Psychiatrie
  • Neurologie
  • Geriatrie
  • Orthopädie
  • Pädiatrie
  • Rheumatologie
  • Traumatologie

Wie erhält man Ergotherapie?

Ergotherapie wird vom behandelnden Arzt verordnet, das können sowohl Hausärzte, als auch Fachärzte sein. Die Therapie ist ein Teil der medizinischen Grundversorgung und fällt somit unter die Vertragsleistungen der gesetzlichen Krankenkassen, d.h. die Kosten der Behandlungen werden in vollem Umfang übernommen. Jedoch muss jeder Patient einen Eigenanteil von 10 % der Therapiekosten und 10 € Gebühr pro Rezept tragen, es sei denn, er ist von Zuzahlungen zu den Heil- und Hilfsmitteln befreit. 

Die ergotherapeutische Behandlung wird ebenfalls von privaten Kassen erstattet. Im Einzelfall ist eine vorherige Abklärung sinnvoll. Alle unsere Fachleistungen und die ergänzenden therapeutischen Leistungen können auch
auf private Rechnung bezogen werden.

Was sind Inhalte einer ergotherapeutischen Behandlung?

  • Präventive und rehabilitative Maßnahmen
  • Ganzheitliche und aktive Behandlung
  • Diagnostische Verfahren
  • Behandlungsplanung und -analyse
  • Handwerkliche Tätigkeiten
  • Gestalterische und musische Prozesse
  • Herstellung, Adaption und Erprobung von
    Schienen und Hilfsmitteln
  • Training von lebenspraktischen und alltagsrelevanten Handlungen
  • Wohnraumanpassung
  • Förderung von Grundarbeitsfähigkeiten
  • Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung
  • Beratung von Patienten und Angehörigen
  • Zusammenarbeit mit Angehörigen, Ärzten, Lehrern, Erziehern und anderen Therapeuten

Welche medizinisch notwendigen ergotherapeutischen Maßnahmen werden durchgeführt?

  • Differenzierte ergotherapeutische Befunderhebung und Behandlungsplanung
  • Motorisch-funktionelle Trainingsmaßnahmen
  • Sensomotorisch-perzeptive Behandlungen
  • Hirnleistungstraining
  • Psychisch-funktionelle Behandlungen
  • Beratung und Anwendung von Hilfsmitteln
  • Schienenbau
  • Thermische Anwendungen
  • Behandlung der psychosozialen Kompetenzen in Gruppen
  • Hausbesuche, Besuche in Einrichtungen

Psychiatrie

Die Ergotherapie in der Psychiatrie ermöglicht Patienten aller
Altersstufen, die unter psychotischen, neurotischen und
psychosomatischen Störungen, sowie unter Suchterkrankungen leiden, ihre eigenen Potentiale (wieder) zu entdecken und durch die Erkrankung verloren gegangene Fähigkeiten wieder zu erlangen. 

Die Ergotherapie in der Psychiatrie arbeitet ganzheitlich und bezieht das Umfeld, wie z.B. die Familie des Patienten, mit ein.

Welche psychiatrischen Erscheinungsbilder werden ergotherapeutisch behandelt?

  • Depressionen
  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
  • Affektive Störungen
  • Angststörungen
  • Schizophrenien
  • Schizotype und wahnhafte Störungen
  • Essstörungen
  • Dementielle Syndrome
  • Hirnorganisches Psychosyndrom
  • Alkohol-, Drogen-, Medikamenten-, und Spielsucht

Welche Ziele verfolgt die Ergotherapie in der Psychiatrie?

Die grundsätzlichen Ziele sind die Entwicklung, Verbesserung und der Erhalt von:

  • Psychischen Grundfunktionen, wie Antrieb, Motivation, Belastbarkeit, Ausdauer, Flexibilität und Selbstständigkeit in der Tagesstrukturierung
  • Körperwahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung
  • Realitätsbezogenheit von Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Situationsgerechtem Verhalten, sozio-emotionalen Kompetenzen und Interaktionsfähigkeit
  • Kognitiven Funktionen
  • Psychischer Stabilität und Selbstvertrauen
  • Adäquatem Umgang mit Ängsten

Was beinhaltet eine psychiatrische Behandlung in der Ergotherapie?

  • Anamnesegespräch, Befunderhebung und individuelle Behandlungsplanung und -zielsetzung
  • Angebot verschiedenster handwerklicher und gestalterischer Techniken
  • Ausgleich und Verminderung der Folgen von neuropsychologischer Defizite in den Bereichen Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit, Gedächtnis oder Lese-Sinn-Verständnis
  • Training von Alltagshandlungen
  • Verhaltenstherapeutische Maßnahmen
  • Soziales Kompetenztraining
  • Einsatz von Entspannungstechniken
  • Anwendung kognitiver Trainingsprogramme
  • Vermittlung von Kompensationsstrategien
  • Beratung und Begleitung der Angehörigen

Neurologie

Die Ergotherapie in der Neurologie beschäftigt sich mit der Behandlung von Menschen jeden Alters, die durch eine neurologische Erkrankung, ausgelöst durch Schädigungen im Zentralennervensystem (ZNS) eine vorübergehende oder dauerhafte Herabsetzung ihrer Handlungsfähigkeit erfahren haben. Die Schädigungen verursachen Störungen in den Bereichen Sensomotorik, sowie der neuropsychologischen und kognitiven Fähigkeiten und haben Auswirkungen auf psychosoziale Bereiche des Menschen.

Ziele der Ergotherapie

Die Ergotherapie in der Neurologie ist dabei behilflich, das Maximum an Lebensqualität zu sichern und eine größtmögliche Selbstständigkeit in allen Bereichen der persönlichen, häuslichen und beruflichen Lebensführung zu erreichen und zu erhalten.

Welche neurologischen Erscheinungsbilder werden ergotherapeutisch behandelt?

Ergotherapeutisch behandelt werden alle Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems bei Kindern und Erwachsenen. Häufigste Krankheitsbilder sind:

  • Apoplex = Schlaganfall
  • Schädelhirntrauma
  • Parkinson-Syndrom
  • Multiple Sklerose = Enzephalitis disseminata
  • Rückenmarksläsionen / Querschnittslähmungen
  • Tumore
  • Demenzen unterschiedlichster Genese
  • Neuropathien unterschiedlichster Genese,
    z.B Gullian-Barré-Syndrom
  • Läsionen pheripherer Nerven, z.B. Armplexusläsion

Was beinhaltet eine neurologische Behandlung in der Ergotherapie?

  • Anamnesegespräch, Befunderhebung und individuelle Behandlungsplanung und -zielsetzung
  • Aufbau, Erhalt und Förderung physiologischer und funktioneller Bewegungen und Fertigkeiten, z.B. Koordination, Grob- und Feinmotorik, sensorische Wahrnehmung
  • Entwicklung und Förderung der sozio-emotionalen Fähigkeiten, u.a. in den Bereichen der emotionalen Steuerung, der Antriebsminderung, der Entwicklung eines Störungsbewusstseins, der Affekte oder der Kommunikation
  • Ausgleich und Verminderung der Folgen neuropsychologischer Defizite in den Bereichen Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit, Gedächtnis oder Lese-Sinn-Verständnis
  • Anregung zu mehr Eigenständigkeit und Initiative, sowie Anpassung an die Realität
  • Erarbeitung von Handlungskonzepten im Hinblick auf eine persönliche, häusliche und berufliche Selbstständigkeit, z.B. durch Training von Alltagsaktivitäten
  • Beratung, individuelle Anpassung und Herstellung von geeigneten Hilfsmitteln und deren Erprobung
  • Beratung und individuelle Anpassung des Wohnraums und des Arbeitsplatzes
  • Steigerung der Belastbarkeit und ggf. Vorbereitung und Begleitung der beruflichen Wiedereingliederung
  • Begleitung und Beratung des Patienten, der Angehörigen, Berufskollegen oder des Pflegedienstes bei der Umsetzung erlernter Strategien in alltäglichen Anforderungssituationen
  • Vermittlung von Kompensationsstrategien

Geriatrie

Die Ergotherapie in der Geriatrie beschäftigt sich mit der Behandlung von älteren Menschen,mit chronischen und akuten Erkrankungen aus den medizinischen Fachbereichen Neurologie, Orthopädie, innere Medizin und Psychiatrie. Die Ergotherapie bietet individuelle, dem Alter und Erkrankungen angepasste Therapieangebote, die dem Patienten dabei helfen sollen, so lange wie möglich aktiv und selbstständig zu bleiben.

Welche geriatrischen Erscheinungsbilder werden ergotherapeutisch behandelt?

Vielfältige akute und chronische Krankheitsbilder aus nahezu allen medizinischen Bereichen, wie:

  • Neurologische Erkrankungen, wie Schlaganfall, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose
  • Dementielle Erkrankungen, wie Morbus Alzheimer
  • Degenerative und rheumatische Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems
  • Zustand nach Frakturen, Amputationen und Tumorentfernungen
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Depression, Psychose und Neurose

Welche Ziele verfolgt die Ergotherapie in der Geriatrie?

Der Fokus der Ergotherapie in der Geriatrie richtet sich auf die ganzheitliche Behandlung des älteren Menschen. Die ergotherapeutischen Maßnahmen werden an die Gesamtsituation des Patienten, unter Berücksichtigung der Wechselwirkungen zwischen vorhanden Krankheiten, Behinderungen, seelischer Befindlichkeit und der sozialen Situation, angepasst. Das Ziel der ergotherapeutischen Behandlung ist, das Maximum an Lebensqualität zu sichern und eine größtmögliche Selbstständigkeit in allen Bereichen der persönlichen und häuslichen Lebensführung zu erreichen und zu erhalten.

Was beinhaltet eine geriatrische Behandlung in der Ergotherapie?

  • Anamnesegespräch, Befunderhebung und individuelle Behandlungsplanung und -zielsetzung
  • Verbesserung und Erhalt der motorisch-funktionellen Fähigkeiten für Mobilität und Geschicklichkeit
  • Verbesserung und Erhalt der sensorischen Fähigkeiten
  • Aktivierung kognitiver und neuropsychologischer Fähigkeiten, z.B. für eine bessere Orientierung, Merkfähigkeit und Aufmerksamkeit
  • AdL-Training: Anleitung zur Selbsthilfe beim Essen, Trinken, Körperpflege und Bekleidung, Fortbewegung, sowie bei der Kommunikation
  • Beratung - auch der Angehörigen - bei Hilfsmittel- und Wohnraumanpassung
  • Begleitung im Umgang mit Erfahrungen von Veränderungen und Verlust in verschiedenen Lebenssituation und zur Verbesserung und zum Erhalt der psychischen Stabilität

Orthopädie, Traumatologie, Rheumatologie

Die Ergotherapie in der Orthopädie behandelt Patienten aller Altersstufen, die durch eine Erkrankungen aus den Bereichen der Orthopädie, Traumatologie und Rheumatologie eine vorübergehende oder dauerhafte Herabsetzung ihrer Handlungsfähigkeit erfahren haben.

Welche Krankheitsbilder werden ergotherapeutisch behandelt?

Vielfältige, akute und chronische Krankheitsbilder, wie:

  • Entzündliche und degenerative Gelenkserkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis
  • Degenerative Erkrankungen an der Wirbelsäule und an anderen Gelenken, wie z.B. Arthrose
  • Verletzungen an Knochen, Muskeln, Sehnen und Nerven
  • Narbenbehandlung nach Verbrennungen oder Operationen
  • Amputationen
  • Zustand nach Implantation von Prothesen
  • Tumore an Muskeln, Sehnen und Nerven
  • Angeborene und erworbene Fehlbildungen des Rumpfes, der Beine, Arme und Hände
  • Querschnittslähmungen

Welche Ziele verfolgt hierbei die Ergotherapie?

Das Ziel der Ergotherapie im Fachbereich der Orthopädie ist es, körperliche Folgen der Grunderkrankung durch ergotherapeutische Maßnahmen zu mildern und vorhandene Fähigkeiten zu stärken, um ein Maximum an Lebensqualität zu sichern und eine größtmögliche Selbständigkeit in allen Bereichen der persönlichen, häuslichen und beruflichen Lebensführung zu erreichen.
Insgesamt soll die Beweglichkeit wiederhergestellt werden, die Muskulatur gekräftigt und die Geschicklichkeit und Koordination verbessert werden. Die Patienten sollen lernen, ihre Kraft zu nutzen und durch veränderte Verhaltensweisen und Arbeitsabläufe eine bleibende Behinderung zu kompensieren.

Was beinhaltet eine orthopädische Behandlung in der Ergotherapie?

  • Anamnesegespräch, Befunderhebung und individuelle Behandlungsplanung und -zielsetzung
  • Übungen zur Beweglichkeit, Muskelkraft, Ausdauer, Belastbarkeit und Sensibilität
  • Gelenkmobilisation
  • Kontrakturprophylaxe
  • Schmerzreduzierung durch thermische Anwendungen
  • Abhärtung von Amputationsstümpfen und Training mit der Prothese
  • Narbenbehandlung
  • Kompensationstraining, z.B. Umschulen der Gebrauchshand
  • ADL-Training von Alltagsaktivitäten im Hinblick auf die persönliche, häusliche und berufliche Selbständigkeit
  • Gangschulung
  • Beratung und Training zum Gelenkschutz
  • Prävention und Korrektur von pathologischen Haltungs- und Bewegungsmustern
  • Herstellung von speziell angepassten Orthesen, wie z.B. Lagerungs- und Funktionsschienene
  • Beratung bzgl. geeigneter Hilfsmittel und Änderungen im Wohn- und Arbeitsumfeld, ggf. Herstellung und Anpassung von Hilfsmitteln.

Pädiatrie (Kinderheilkunde)

Die Ergotherapie in der Pädiatrie ist bei allen Kindern vom Säuglings- bis ins Jugendalter angezeigt, wenn ihre Entwicklung verzögert ist, ihre Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder sie von Behinderung bedroht oder betroffen sind.

Welche Kinder und Jugendliche benötigen ergotherapeutische Behandlung?

Im pädiatrischen Bereich behandeln wir Kinder mit folgenden Auffälligkeiten und Diagnosen:

  • Entwicklungsstörungen und -verzögerungen
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen (AD(H)S)
  • Koordinationsstörungen der Grob-, Fein- und Graphomotorik
  • Störungen der visuellen und auditiven Wahrnehmung
  • Störungen des Körperschemas und -imagos
  • Verhaltensauffälligkeiten- und störungen
  • Alle Formen von Autismus
  • Körperliche und geistige Behinderungen
  • Neuropädiatrische Erkrankungen und Bewegungsstörungen
  • Muskelerkrankungen
  • Taktile Hyper- und Hyposensibilität
  • Somatoforme Störungen
  • Schulproblemen
  • Geburtstraumen

Welche Ziele verfolgt die Ergotherapie hierbei?

Ziel der ergotherapeutischen Behandlung ist die Verbesserung und / oder Entwicklung der sensomotorischen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten, um die Grundlage für angemessene Handlungsfähigkeit im Alltag zu schaffen und Entwicklungsverzögerungen aufzuarbeiten und Folgeschäden zu vermeiden.Dies geschieht immer unter der Beachtung der individuellen Fähigkeiten und Eigenaktivitäten in Alltag- und Spielgeschehen.

Was beinhaltet eine pädiatrische Behandlung in der Ergotherapie?

  • Anamesegespräch mit den Eltern oder anderen Bezugspersonen, Befunderhebung, Behandlungsplanung und -zielsetzung
  • Ausführung relevanter Alltagsfertigkeiten im Bereich Selbstversorgung, z.B. selbständiges An- und Ausziehen, Essen, Hygiene, Hausarbeiten erledigen
  • Erlernen sozialer Verhaltensweisen, z.B. abwarten können, eigene Meinungen angemessen äußern und konstruktiv mit anderen Menschen kommunizieren können
  • Erlernen relevanter Alltagsfertigkeiten im Bereich Freizeit / Kindergarten / Schule, z.B. malen, schreiben, ausschneiden, spielen
  • Vermittlung von Grundfertigkeiten, die zum Erwerb von Kulturtechniken erforderlich sind, z.B. feinmotorischer Handgebrauch, sich auf eine Sache konzentrieren können
  • Integration in Familie und Umwelt inklusive intensiver Auseinandersetzung mit der Umwelt
  • Anpassung von Hilfsmitteln, z.B. Alltagshilfen, Rollstuhl, Gehhilfen u.v.m., bei bleibenden Beeinträchtigungen in Kooperation mit Sanitätshäusern

Wie sieht die ergotherapeutische Befunderhebung und Behandlung aus?

Befunderhebung:

Wir verfügen über verschiedene allgemeine und spezifische ergotherapeutische Befunderhebungsverfahren und wenden diese je nach Ausgangslage an, um Auskunft über die spezifischen Probleme auf der Betätigungs- und Funktionsebene des Kindes zu bekommen. Dabei spielen auch die freie Beobachtung und Befragung des Kindes, der Eltern oder weiterer Bezugspersonen eine wichtige Rolle. Im Verlauf der Ergotherapie ist eine erneute Befunderhebung zur Bewertung der Ziele und / oder zur Anpassung des Therapieplans erforderlich.


Behandlung:

Anhand des Ergebnisses der Befunderhebung wird für das Kind das angestrebte Therapieziel definiert und ein individueller Behandlungsplan erstellt. Dabei berücksichtigen wir den Entwicklungsstand, die jeweilige Reaktionslage und die Bedürfnisse des Kindes. Darüber hinaus ist für uns die enge Zusammenarbeit mit den Eltern und anderen Bezugspersonen wichtig und die Beratung und Schulung über die Ziele und den Verlauf der ergotherapeutischen Behandlung im gesamten Umfeld des Kindes unverzichtbar.

  • Sensorische Integration, nach Jean Ayres
  • Neurophysiologische Behandlungsverfahren, nach Bobath
  • Aufmerksamkeitstraining nach Laut & Schlottke
  • Neuropsychologische Behandlungsverfahren, nach Frostig 
  • Graphomotorisches Training
  • AdL-Training
  • Handwerklich gestalterische Behandlungstechniken
  • Elterncoaching
  • Lehrercoaching
  • Snoezelen

Behandlungsverfahren

Sensomotorisch-perzeptive Behandlung

Die sensomotorisch-perzeptive Behandlung dient der gezielten Therapie von Beeinträchtigungen der Körperwahrnehmung, der Motorik und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen. Denn die äußere als auch innere Wahrnehmung von Reizen, Bewegung und Haltung steht mit dem Bewegungsverhalten und der angemessenen Bewegungsplanung in einem engen Zusammenspiel und ist maßgeblich entscheidend für die motorischen Fähigkeiten.

Die sensomotorisch-perzeptive Behandlung ist ein komplexes Behandlungsverfahren mit häufig mehreren Therapiezielen.

Zu den ergotherapeutischen Methoden zählen hier u.a.:

  • Behandlungen auf neuropsychologischer Grundlage, z.B. Bobath.
  • Wahrnehmungsfördernde Behandlungsmethoden, z.B nach Perfetti, Frostig, Affolter
  • Stimulation, Stabilisierung und Differenzierung der basalen, sensomotorischen Fähigkeiten,
    z.B. nach Fröhlich
  • Sensorische Integrationstherapie, nach Ayres
  • Funktionelle, handwerkliche, spielerische und gestalterische Behandlungstechniken
  • Graphomotorisches Training
  • Mund- und Esstherapie
  • Selbsthilfetraining = Activities of daily living
  • Training von Alltagskompetenzen unter Berücksichtigung des Einsatzes von Hilfsmitteln
  • Versorgung und Training mit Alltagshilfen
  • Training mit technischen Hilfsmitteln

Psychisch-funktionelle Behandlung

Die psychisch-funktionelle Behandlung dient der gezielten Therapie von Beeinträchtigungen der psychosozialen und sozioemotionalen Funktionen und den daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.

Zu den ergotherapeutischen Methoden zählen hier u.a.:

  • Handwerkliche und gestalterische Methoden
  • Methoden zur Verbesserung der sozialen Wahrnehmung, des kommunikativen und interaktiven Verhaltens
  • Methoden zur Verbesserung der Körper- und Selbstwahrnehmung und der Wahrnehmungsverarbeitung
  • Training der Selbsthilfetätigkeiten (AdL)
  • Methoden der Entwicklung von Selbstsicherheit und Bewältigungsstrategien
  • Training des sozialen Verhaltens
  • Kognitive Trainingsprogramme
  • Training der eigenen Tagesstrukturierung

Motorisch-funktionelle Behandlung

Diese Behandlungsform dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der motorischen Funktionen und den daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.
Das Wiedererlangen, sowie der Erhalt der Handlungsfähigkeit, größtmöglicher Selbstständigkeit, Unabhängigkeit von Hilfen und Hilfspersonen im täglichen Leben und im Beruf werden mit den Patienten angestrebt.

Ergotherapeutische Methoden und Konzepte sind u.a.:

  • Sensomotorisch-funktionelle Behandlungstechniken
  • Behandlung auf neurophysiologischer Grundlage,
    z.B. Bobath
  • Koordinationstraining
  • Handwerkliche und gestalterische Methoden
  • Sensibilitätstraining
  • Training der Selbsthilfetätigkeiten (AdL)
  • Handtherapie
  • Narbenbehandlung
  • Gelenkmobilisation, z.B. durch Manuelle Therapie
  • Maßnahmen für den Gelenksschutz
  • Feinmotoriktraining
  • Belastungstraining
  • Hilfsmittelversorgung und -anpassung
  • Training von Alltagskompetenzen unter Berücksichtigung des Einsatzes von Hilfsmitteln

Hirnleistungstraining

Das Hirnleistungstraining (HLT) dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Beeinträchtigungen der kognitiven Fähigkeiten wie z.B. Störungen der Konzentration, Aufmerksamkeit, Gedächtnisleistung, des Reaktionsvermögens und formal-logischen Denkens.

Zu den ergotherapeutischen Behandlungsmethoden gehören:

  • Hirnleistungstraining am PC mit spezieller Therapiesoftware
  • Hirnleistungstraining mit starkem Biographie- und Realitätsbezug
  • handlungsorientiertes Training
  • kognitives Training
  • bewegungsorientierte Methoden
  • tagesstrukturierende Maßnahmen

Konzepte und Methoden

Sensorische Integration nach Jean Ayres

Sensorische Integration (SI) ist ein anderes Wort für Wahrnehmungsverarbeitung. Aufgenommene Reize aus den Sinnessystemen (hören, sehen, riechen, tasten) werden im Nervensystem verarbeitet, um situationsgerecht handeln zu können. Sensorische Integration ist ein lebenslanger, sich an immer neue innere und äußere Anforderungen anpassender Wachstumsprozess im Nervensystem. Wenn der Prozess der Informationsverarbeitung im Nervensystem gestört ist, werden Lernen und Handeln schwierig. Kinder verlieren durch ständige Misserfolge ihren Mut und ihre Entdeckungslust. Als Folge können sie oftmals nicht alleine spielen und zeigen depressives oder auch aggressives Verhalten.

Die Sensorische Integrationstherapie hat vor allem das Ziel,
Wahrnehmungsstörungen bei Kindern zu therapieren. Durch die Anregung der Basissinne soll die richtige Verarbeitung der wahrgenommen Reize verbessert und gefördert werden. Im Rahmen der SI-Therapie setzt man daher an dieser Stelle konkret an und versucht die gestörte Wahrnehmung eines Kindes durch eine spielerische Therapie zu behandeln. Das Kind wird bestimmten sensorischen Reizen ausgesetzt und lernt durch die Therapie, diese richtig zu verarbeiten.

Sensorische Integration in der Psychiatrie

Die sensorische Integrationstherapie wurde im Verlauf der Jahre für den psychiatrischen Bereich ausgebaut. Bei der Behandlung von psychisch erkrankten Menschen zeigten sich Parallelen in der neuronalen Verarbeitung von Reizen zu pädiatrischen Klientengruppen. 

Die gemeinsamen Ziele beider Fachbereiche führten zu ähnlichen Behandlungsinhalten: 

  • Reduzierung der sensomotorischen Auffälligkeiten
  • Verbesserung der Verarbeitung einzelner basaler Sinne
  • Verbesserung der Betätigungsperformanz und der
    sozialen Integration

Diese stellen eine Förderung der taktilen Über-bzw. Unterempfindlichkeit, vestibuläre Über- bzw. Unterempfindlichkeit , propriozeptive Störungen und Probleme in der motorischen Koordination dar. Die SI- Angebote bei psychiatrisch erkrankten Menschen sollen gezielt im Alltag Anwendung finden, um den psychischen Zustand zu stabilisieren.

Das Affolter-Modell

Das von der Psychologin Dr. Félicie Affolter entwickelte Modell der Interaktionstherapie findet in der Arbeit mit wahrnehmungsgestörten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine breite Anwendung. Nach Affolter mangelt es den betroffenen Menschen an angemessener, gespürter Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt. Dem taktil-kinästhetischen System wird eine hervorragende und führende Bedeutung für die Entwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten des Menschen zugeschrieben. 

Die Interaktionstherapie hilft wahrnehmungsgestörten Menschen, die zentrale Organisation von gespürten Informationen entscheidend zu verbessern.

Geführte Interaktionstherapie heißt, dass der Patient, geführt durch den Therapeuten Handlungsabläufe, wie beispielsweise Kartoffel schälen, Hände waschen, etc., ausführt. Während des Führens wird nicht gesprochen. Der Patient erspürt dabei gemeinsam mit dem therapeutischen Begleiter Alltagsgeschehnisse mit dem Ziel, Wahrnehmungsinformationen zu erhalten und zu ordnen.

Das therapeutische Führen nach Affolter ermöglicht dem Patienten, praktisch und alltagsbezogen zu lernen.

Das Bobath-Konzept

Das Ehepaar Berta und Karel Bobath entwickelten in den 1940er Jahren die Grundelemente des Konzepts. Berta Bobath entdeckte bei der Behandlung von Kindern mit spastischen Bewegungseinschränkungen, dass die Spastizität durch bestimmte Lagerungen, Stellungen und Bewegungen nachließ oder sogar verschwand. Sie erkannte, dass die Spastizität kein feststehendes Phänomen ist, sondern von der Bewegung und der Stellung des Körpers beeinflusst wird. Karel Bobath erarbeitete als Neurologe die neurophysiologischen Grundlagen und untermauerte somit das Konzept mit wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Über die Jahre hat sich das Konzept fortlaufend neuen Erkenntnissen angepasst und ist heute eine häufig eingesetzte neurophysiologische Behandlungsmethode bei Menschen mit zerebralen Bewegungsstörungen, sowie weiteren sensomotorischen Störungen und anderen neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen.

Ziele des Bobath–Konzepts sind:

  • Wiederherstellung einer adäquaten Muskelspannung
  • Anbahnung von gezielten Bewegungen
  • Verminderung von "falschen" Bewegungsmustern
  • Abbau von Überaktivitäten der weniger betroffenen Körperseite
  • Normalisierung der Wahrnehmung des eigenen Körpers und der Umwelt und folglich die Verbesserung der willkürlichen Bewegungen
  • Erhöhung der Selbstständigkeit und Sicherheit im täglichen Leben.

Die Therapie wird in verschiedenen Ausgangsstellungen (Liegen, Sitz oder Stand) durchgeführt, wobei der Patient lernen soll, anhand ausgewählter Bewegungen, Bewegungsübergänge oder Lagewechsel, seine Muskelspannung zu kontrollieren und "falsche" Bewegungsmuster abzubauen.

In der Ergotherapie wird unter Anwendung des Bobath - Konzepts auf die Ausführung von Alltagshandlungen hingearbeitet mit dem Ziel der Wiederherstellung und des Erhalts der größtmöglichen Selbstständigkeit und Sicherheit im täglichen Leben.

Das Bobath-Konzept wird fotlaufend weiterentwickelt und bezieht zunehmend die therapeutischen Grundannahmen anderer bedeutsamer Konzepte und Modelle, wie die des Konzepts der kognitiv-therapeutischen Übungen 
nach Perfetti, mit ein.

Kognitiv-therapeutische Übungen nach Perfetti

Das Konzept der "Kognitiv Therapeutischen Übungen" wurde in den 70er Jahren von dem italienischen Professor Dr. Carlo Perfetti gemeinsam mit weiteren Ärzten, Therapeuten, Psychologen und Bioingenieuren entwickelt und fortlaufend modifiziert. Das Konzept basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und verknüpft die Bewegung mit der Wahrnehmung und den kognitiven Leistungen. 

Das Perfetti-Konzept geht davon aus, dass eine willkürliche Bewegung mit der Bewegungsplanung im Gehirn beginnt. In der Behandlung werden gezielt Denkprozesse gefördert, um auf die Reorganisation des zentralen Nervensystems beginnend mit der Bewegungsplanung therapeutisch Einfluss zu nehmen.

Für den Erfolg der Therapie ist die aktive, zielgerichtete
Aufmerksamkeit des Patienten von zentraler Bedeutung.
Während der Therapieeinheiten werden dem Patienten individuelle Aufgaben zur Aufnahme und Verarbeitung sensibler Informationen gestellt, die an sein motorisches und kognitives Leistungsniveau angepasst werden. Ebenso wird die Wirkung der motorischen Imagination (die Vorstellung einer Bewegung) genutzt, der Patient stellt sich hierbei eine bestimmte Bewegung ausschließlich mental vor.

Das Konzept wird heutzutage weltweit zur Rehabilitation von neurologischen und orthopädischen Erkrankungen eingesetzt.

Thermische Anwendungen / Thermotherapie

Die thermischen Anwendungen unterstützen die ergotherapeutische Behandlung auf unterschiedliche Weise und können vom behandelnden Arzt, als sogenanntes "ergänzendes Heilmittel", zusätzlich zur ergotherapeutischen Behandlung (sensomotorisch-perzeptiv oder motorisch-funktionell) verordnet werden.

Wärmeanwendungen, wie z.B. das Paraffinbad, warme Rapsbäder und Gelkissen oder die "heißen Rollen", erwärmen den Muskel und die zu behandelnden Strukturen. Aus dieser Vorbehandlung resultierenden Entspannung des Behandlungsgebietes lassen sich Muskeln, Kapsel- und Sehnenapparate besser dehnen und behandeln.

Kälteanwendungen, wie z.B. kühlende Raps- oder Eistauchbäder, wirken Entzündungen und/oder Ödemen entgegen. 

Diagnostizierte Sensibilitätsstörungen können ebenfalls therapeutisch wirksam mit Wärme- und Kälteanwendungen behandelt werden.

Das Frostig-Konzept

Marianne Frostig gilt als eine Pionierin auf dem Gebiet der Diagnostik, Pädagogik und Therapie von Kindern mit Lernstörungen. Selber vielseitig als Pädagogin, Psychologin, Sozialarbeiterin und Rhythmiklehrerin  ausgebildet, gründete sie 1951 in Los Angeles, Kalifornien, die Marianne Frostig School of Educational Therapy und entwickelte dort, und später in Pasadena, Test- und Therapieprogramme in den Bereichen von Bewegung und Wahrnehmung.

Das Frostig-Konzept als neuropsychologisches Behandlungsverfahren entwickelt, dient der Behandlung von Kindern mit Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen.

Mit dem weltweit bekannten und erprobten Frostig- Programm zur frühzeitigen und systematischen Förderung der visuellen 
Wahrnehmungsfunktionen wird die allgemeine Wahrnehmung verbessert und die Gefahr des schulischen Versagens vermindert.

Grundlage dieses Programms stellte der Frostig-Test der visuellen Wahrnehmung (FEW) dar, heute aktualisiert und neu aufgelegt als DTVP 2 (Developmental Test of Visual Perception). Beide umfassen mit verschiedenen Untertests Grundfunktionen der visuellen Wahrnehmung, wie Auge-Hand-Koordination, Figur-Grund-Unterscheidung, Formkonstanz, Identifikation und Reproduktion von Gestalten.

Des Weiteren entwickelte Marianne Frostig den Frostig-Test der motorischen Entwicklung (FTM), der eine diagnostische Testbatterie zur Beurteilung der sensomotorischen Entwicklung von Kindern für die Bewegungsmerkmale Koordination, Beweglichkeit, Gelenkigkeit, Kraft und Gleichgewicht enthält. Zudem kann ein entsprechendes Trainingsprogramm zusammengestellt werden.

Das Frostig-Konzept verbindet somit durch seinen ganzheitlichen Ansatz die kindliche Entwicklungsförderung und die Behandlung von Lern- und Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen.

Selbsthilfetraining = AdL
("activities of daily living")

Die Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL) gehören zu einem ganzheitlichen Modell in der Therapie. Als Schöpferin dieses Modells gelten Nancy Roper und Virginia Henderson.
Das Ziel der Therapie ist es, die Selbständigkeit eines Patienten in den einzelnen Bereichen der Selbstversorgung zu erhalten oder wiederherzustellen. 

Eine ergotherapeutische Behandlung in diesem Bereich beinhaltet das Training von Alltagsaktivitäten, wie Nahrungs-und Flüssigkeitsaufnahme, Körperpflege und -bekleidung, Mobilität und Kommunikation, im Hinblick auf die persönliche, häusliche und berufliche Selbständigkeit.

AOT - alltagsorientierte Therapie

Die AOT wurde für Patienten mit erworbenen Hirnschädigungen in der Neuropsychologischen Abteilung des Krankenhauses München Bogenhausen entwickelt, um den Patienten bei der Bewältigung ihrer außerhäuslichen Tätigkeiten (einkaufen, benutzten öffentlicher Verkehrsmittel, Orientierung in großen Kaufhäusern, etc.) zu helfen.

Die Therapie verfolgt einen alltagspraktischen Ansatz und findet in realen Situationen, z.B. auf der Straße, im Supermarkt oder am Bahnhof, statt. Dabei versteht sie sich nicht als Ersatz, sondern als eine wichtige Ergänzung des eher an den Basisfunktionen (z.B. stehen, greifen, laufen, etc.) ansetzenden Selbsthilfetrainings (ADL), in der Klinik bzw. Praxis.

Über uns

Ihr Praxis-Team Ingo Wolken 

Seit 2014 gibt es die Praxis für Ergotherapie – Ingo Wolken
als zweite Praxis nun auch im Stadtteil Elberfeld. 

Unsere Praxis befindet sich in einer wunderschönen Gründerzeitvilla und ist nach den neusten Standards modern und umfangreich ausgestattet.

Die fachliche Ausrichtung unserer Praxis liegt im Besonderen
auf der Behandlung von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Die Tätigkeit in einem nahe gelegenen Wohnheim für psychisch erkrankte Menschen ermöglicht uns die individuelle ergotherapeutische Behandlungen, sowohl im stationären Rahmen als auch in unseren Praxisräumlichkeiten durchzuführen. Kleingruppen und Partnerarbeiten sind ebenfalls Teil unseres Behandlungskonzepts.

Die weiteren Schwerpunkte unserer Arbeit befinden sich im geriatrischen, neurologischen, orthopädischen und pädiatrischen Fachbereich. Aufgrund unserer weit gefassten zusätzlichen Qualifikationen behandeln wir jegliche Erkrankungen der einzelnen Fachbereiche. 

Zur Sicherung der Qualität und Kompetenz bilden wir uns
regelmäßig durch externe und interne Seminare fort und stehen stets untereinander und mit dem Team der Praxis im Stadtteil Barmen im fachlichen Austausch. 

Wir schätzen die vielseitige, abwechslungsreiche und herausfordernde Arbeit mit dem Klienten als Mittelpunkt und suchen gerne nach Inspirationen.

Unsere Praxisräume:

  • Unser Eingangsbereich
  • Unser Handwerksraum
  • Einer unserer Behandlungsräume
  • Ergotherapie Raum 2

Unser Team besteht aus:

Ingo Wolken (Praxisinhaber)

Ergotherapeut
Examen 1997 in Dortmund, NRW

Einführung & Grundkurs in die Sensorische Integrationstherapie

  • Perfetti Einführung und Grundkurs (Teil 1 & 2)
  • Perfetti Kinderkurs
  • Bobath-Konzept: normale Bewegung
  • Bobath-Konzept: Lagerung
  • Ausbildung zum Fachergotherapeut für Schmerztherapie
    - Grundkurse 1-3 Bereich Wirbelsäule
    - Aufbaukurs 4 "untere Extremität"
    - Aufbaukurs 5 "obere Extremitäten"
  • Entspannungspädagogische Ausbildung:
    - Autogenes Training
    - progressive Muskelrelaxation und Atemtherapie
    - Psychosynthese als Weg zur
      Entfaltung der Persönlichkeit
    - Bildhafte Verfahren in der Entspannung
    - Entspannung mit Kindern
    - Spiegeltherapie
  • Seminar Empathische Kommunikation mit desorientierten Menschen / Validation & integrative Validation

Anna Hilgenberg (fachliche Leitung)

Ergotherapeutin (Bachelor of Arts Medizinalfachberufe)
Examen 2012 in Wuppertal, NRW

Fort- und Weiterbildung in den Bereichen:

  • Einführungskurs Bobath- Normale Bewegung
  • Wavebalance Trainer – Grundkurs 
  • Manualtherapeutische Techniken > obere Extremität
  • Spiegeltherapie
  • Grundlagen der systemischen Behandlung
  • Grundkurs: Dorn-Breuß- Therapie
  • Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)
  • Seminar Empathische Kommunikation mit desorientierten Menschen / Validation & integrative Validation 
  • Medical Taping Concept

Birte Rentmeister (fachliche Leitung)

Ergotherapeutin & Fachtherapeut für Psychiatrie
Examen 2012 in Wuppertal, NRW

Fort- und Weiterbildungen in den Bereichen:

  • Einführungskurs Bobath- Normale Bewegung
  • Wavebalance Trainer – Grundkurs 
  • Manualtherapeutische Techniken > obere Extremität
  • Spiegeltherapie
  • Einführungskurs in die Sensorische Integrtionstherapie (SI)
  • Grundkurs: Dorn-Breuß- Therapie
  • Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)
  • Fachtherapeut Psychiatrie
  • Seminar Empathische Kommunikation mit desorientierten Menschen / Validation & integrative Validation 
  • SELWA Grundlagenkurs (Selbststeuerung durch Wahrnehmungsübungen)

Monique Martens

Ergotherapeutin

angehende Fachtherapeutin Demenz

Examen 2015 in Remscheid, NRW

Fort- und Weiterbildungen in den Bereichen:

  • das komplexe Beschwerdebild der Schulter
  • Ergotherapeutische Intervention bei Menschen mit leichter bis schwerster Demenz 
  • Seminar Empathische Kommunikation mit desorientierten Menschen/ Validation und integrative Validation
  • (Ergo)-therapie bei demenziell erkranken Menschen

Anna Wirths

Ergotherapeutin
Examen 2016 in Wuppertal, NRW

Fort- und Weiterbildungen in den Bereichen:

  • BOBATH (EINFÜHRUNG)
  • (Ergo)-therapie bei demenziell erkranken Menschen

Stellenangebote

Ergotherapeutin / Ergotherapeuten für die Bereiche Psychiatrie Neurologie und Geriatrie. 

Berufserfahrung ist erwünscht, jedoch nicht zwingend erforderlich. Die Stelle ist als Teilzeitstelle oder als Vollzeitstelle zu vergeben. Wir bieten sehr gute Arbeitsbedingungen in einer renommierten Praxis mit großzügigen Räumlichkeiten, vielfältiger Ausstattung und einem freundlichen, aufgeschlossenem Team mit viel Berufserfahrung und gutem Teamgeist.


Bei Interesse melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer


0202 87018930

oder richten Sie Ihre Bewerbung schriftlich an folgende Adresse: 
Praxis für Ergotherapie- Ingo Wolken 

Friedrich-Ebert-Straße 119
42119 Wuppertal

Patienteninformationen

Selbsthilfegruppe

Neue Inhalte folgen in Kürze.

Therapieangebote

Neue Inhalte folgen in Kürze.

Eigenanwendungen

Neue Inhalte folgen in Kürze.

Kontakt

Praxis für Ergotherapie

Friedrich-Ebert-Straße 119 

42117 Wuppertal


Tel: 0202 87018930

Fax: 0202 87018932

E-Mail: praxis@ergotherapie-wolken-wuppertal.de

Kontaktieren Sie uns

Herr
Frau
*Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen